Mai 112013
 

Nachdem ich wieder länger mit meinem klassischen Besteck, eine Ibanez PF 160, gespielt habe, geriet meine Yamaha Pacifica 112V ein wenig ins Hintertreffen. Sie hing nur noch an der Wand. Da aber die Ibanez, verglichen mit der Pacifica, im Highgain nicht durch Geräuscharmut glänzt, hab ich ein wenig ausprobiert, was man mit der Pacifica anstellen kann, damit der Sound etwas klassischer wird.

Zum einen ist der Ausgangspegel des Humbuckers der Pacifica recht hoch. Dreht man das Volume ein wenig zurück, so wird Dank des bereits eingebauten Treble Bleed, der Ton nicht Dumpf, und die etwas drückenden Bässe gehen ein wenig zurück. Da immer die passende Poti Stellung zu finden find ich eher nervig, also habe ich den Widerstand nachgemessen, wo das Poti ungefähr steht und habe dann einen entsprechenden Widerstand (100k) schaltbar in Reihe zum Humbucker eingebaut.

Der verwendete On off On Schalter hat noch eine Stellung frei, dort habe ich dann einen Hochpass mit eingebaut. Für diesen Effekt schalten andere einen Tubescreamer vor den Amp, um in den Bässen etwas aufzuräumen. Damit machen Highgain-Orgien richtig Spaß.

Hier ein Überblick über die Schaltung:

Yamaha Pacifica 112V Modifikationen

Yamaha Pacifica 112V Modifikationen

Die Veränderungen wirken sich nur auf den Humbucker bzw. die erste Zwischenstellung aus. Zieht man das PushPull Poti und schaltet somit auf Single Coil um, ist die zusätzliche Schaltung, wie auch in Stellung 1 des Minischalters, komplett gebrückt und wirkt sich nicht aus. In Stellung 2 wird der Humbucker ein wenig gedämpft, und in Stellung drei ist der Hochpass aktiv.

Für den Schalter habe ich ein Loch zwischen den Potis gebohrt.

Pacifica 112V

Pacifica 112V

Im Elektrikfach geht es etwas unübersichtlich zu. Das kann man sicherlich auch anders machen. Aber ich wollte vermeiden, irgendwo mit dem Lötkolben rum zu schmurgeln.

Pacifica 112V Elektrikfach

Pacifica 112V Elektrikfach

Und was soll ich sagen? Es tut alles so wie erwartet. Ich werde bei Gelegenheit Aufnahmen hochladen.

Benötigte Bauteile

Treble Bleed:

Widerstand 100k
Kondensator 1nF

Damper/High Pass:

Widerstand 100k
Kondensator 10nF
Miniaturschalter On/Off/On

Feb 232012
 

Ich sag es vorweg: Ich bin kein Fan von Bodentretern. Der richtige Sound muss auf Knopfdruck da sein und fertig. Nichtsdestotrotz hab ich immer wieder nach einem Overdrivepedal geschielt, das mir gefällt. Nicht nur klanglich, sondern auch qualitativ und preislich. Bis dato Fehlanzeige, und an boutique Pedale hab ich mich nicht herangewagt. Bei Musikding bin ich über den Bausatz „der Zen“ gestolbert. Warum der mich angelacht hat weiß ich nicht, aber es war schon mal die richtige Wahl. Egal wie man das Teil einstellt, es kommt immer ein guter Sound raus. Extremeinstellungen sind nicht drin, aber das war auch nicht mein Ziel.  Ich suche eher nach dem feinen Unterschied. Und genau die kann der Zen liefern. Wenn die Gehäuselackierung fertig ist werde ich im Detail darüber schreiben.

Ich blase damit meinen Jubilee an. Der rotzt schon mal so gut was raus:

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Und was ich bis jetzt noch mit keinen Overdrive geschaft haben: es geht mit Zen noch mehr Rotz und man hat das Kaminfeuer im Amp:

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Bitte nicht über die Nebengeräusche wundern, das hab ich daheim im Raum aufgenommen, und so laut konnte ich die Kiste nicht aufdrehen. daher hört man halt die trockenen Anschlagsgeräusche. Und auch etwas mehr Gain ist nötig als im Proberaum.

Rock on.

Jun 022011
 

In einigen Foren habe ich öfters gelesen, dass der Bias sei beim JVM ab Werk relativ niedrig eingestellt ist und der Amp dadurch ein wenig kalt klingt. Da ich ich bei meinem JVM ein wenig Wärme vermisse, habe ich beschlossen, das an meinem Amp selbst zu überprüfen.  Santiago, der Entwickler des JVM, empfiehlt beim 410er einen Bias zwischen 60 und 70 mA.  Im JVM-Forum ist die beliebteste Einstellung 70 mA. Hierbei sind die Röhren immer noch einen sicheren Betriebsbereich. Mehr geht natürlich auch, aber die Ausgangsleistung sinkt und die Haltbarkeit der Röhren sinkt.

Zum Einstellen des Bias muss das Chassis aus dem Gehäuse ausgebaut und in Betrieb genommen werden. Daher meine eindringliche Warnung an alle Nachahmer: Das Arbeiten am geöffneten Verstärker ist lebensgefährlich, es liegen Spannungen über 400V im Verstärker an. Die einschlägigen Sicherheitsvorschriften sind zu beachten.

Praktischerweise sind die Messpunkte (CON1) im Verstärker schon fest eingebaut,  1Ohm Widerstände dienen als Shunts.

JVM Bias Messpunkt

JVM Bias Messpunkt

Hier kann man die mA direkt als mV messen (Ohmsches Gesetz). Ein Hantieren mit Zwischensockeln entfällt. Es wird nur ein Meßgerät benötigt, das Millivolt messen kann. Zum Einstellen muss der Verstärker jetzt noch ein wenig warm laufen, die Last (Lautsprecherbox) nicht vergessen. Master bitte zudrehen. Das Messgerät kann man ruhig vorher in Stellung bringen.

JVM Bias Messung links

JVM Bias Messung links

JVM Bias Messung rechts

JVM Bias Messung rechts

Hier sieht man die Anstellungen ab Werk. Zum Einstellen dienen die Trimmer rechts und links unterhalb des Messpunktes (rot eingekreist).

JVM Bias Trimmer

JVM Bias Trimmer

Die Trimmer sind recht empfindlich, selbst kleinste Bewegungen sorgen für große Änderungen. Die Änderungen treten ein wenig verzögert auf, also immer mit Geduld arbeiten. Fürs Einstellen auf 70mA habe ich doch ein wenig Zeit benötigt. Kleinere Schwankungen sind durchaus normal. Bei neuen Röhren ist zu erwarten, das sie noch ein wenig driften, der Bias sollte später nochmal kontrolliert werden.

Und was sagt das Ohr ? Der klasse Amp klingt jetzt noch besser !

Keep rockin‘

Feb 142011
 

Ohne Mod klingt der Amp, mit Mod klingt er auch gut, nur anders. Ein guter Grund, das schaltbar zu machen. Und wenn ich eh schon einen Schalter einbaue, dann einen mit 3 Positionen: Miyama Miniatur-Kippschalter MS 500-BC-C 1polig Ein/Aus/Ein 125 V/AC 6 A. Ein Feld-, Wald und Wiesen Kippschalter.

Reicht der denn? Die Stufe mit V6a, die Stelle, wo der Mod angreift, wird mit der Spannung HT5 betrieben, das ist irgendwas < 350V. Ich hab jetzt kein Meßgerät reingehalten, aber der Stützkondensator von HT5 kann nicht mehr ab. Also muss dort weniger Spannung anliegen, ich würd da auf 300V tippen. Selbst wenn die Röhre jetzt voll durchschalten würde, bleibt ein Spannungsteiler R72 (220k) mit R116 (2,7k) übrig. Das macht dann an der Stelle was maximal um die 3,7V mit 1,3mA. Damit sollte fast jeder Schalter fertig werden. Das NF Signal hab ich bei der Betrachtung aussen vorgelassen, es ist noch eine Ecke kleiner. Btw, der C83 kann nur 63V ab.

Kommen wir zum Umbau. Ein Blick in den Amp schreckt ja erstmal ab. Wenn man da vernünftig was machen will muss die Hauptplatine raus. Ein Foto ist da nicht verkehrt, dann findet man später für die Kabel die richtigen Plätze.

JVM Inside

Ich wollte mir die Vorderfront nicht versauen, also hab ich den Schalter nach innen gelegt. Und natürlich nah an den Ort des Geschehens.

JVM Schalter von Innen

JVM Schalter von Innen

JVM Schalter Außen

JVM Schalter Außen

Mit dem Platz musste ich aufpassen, wie man auf den Bilder sehen kann ist nach dem Zusammenbau nicht mehr wirklich viel Platz.

JVM Schalter beschaltet

JVM Schalter beschaltet

Ich werde mir bei Gelegenheit einen anderen Grill basteln, damit ich auch von vorne ohne Probleme an den Schalter komme. Was hab ich nu schaltbar gemacht? Nach einer Idee von marshallmellowed aus dem JVMForum hab ich den Minischalter wie folgt beschaltet:

Position 1: Stock C83 680nF
Position 2: ohne Kondensator
Position 3: 220 nF

Zu Aufnahmen bin ich jetzt noch nicht gekommen, ich werde auch meine Gitarren erstmal in Ruhe durchspielen. Aber so viel sei jetzt schon mal gesagt: Position 3 ist eine sehr interessante Alternative geworden: Es wird dezent in den Bässen aufgeräumt,  so ähnlich wie ein Tubescreamer ohne Drive das macht. Und ein wenig Richtung Treblebooster.

Feb 112011
 

Der JVM ist ein klasse Verstärker. Man hat bisweilen so viele Möglichkeiten, das man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Er ist modern abgestimmt. Und genau das ist in manchen Fällen eine Herausforderung. In den ODx orange/red hat Marshall nicht mit Gain gespart, eher schon fast zuviel. Dem kann man mit einer kleinen Modifikation zu Leibe Rücken: der C83 Mod. Der Kondensator mit dieser Bezeichnung wir einfach entfernt, und schon kann man wieder großzügiger mit dem Gain umgehen. Nebenbei wird der Sound auch klassischer im Voicing.

JVM C83 Position des C83

Um den  Kondensator auslöten zu können muss die Hauptplatine ausgebaut werden, was nicht so ganz ohne Aufwand ist.

Und was soll ich sagen ? Es hängt stark mit an der Gitarre obs paßt oder nicht. Ich finde, die älteren Modelle provitieren davon, die modernen eher weniger. Von daher werde ich den Mod wohl schaltbar machen.

happy screwing

Okt 262010
 

Mit dem Speaker scheint doch alles in Ordnung zu sein. Lag wohl an der Gitarre. Der Humbucker der Pacifica zerrt von aus aus ein wenig [Update 31.1.2011: nicht der Humbucker zerrt, er hat soviel Output, das er die Eingangsstufe des JVM zum Zerren bringt]. Da ich den eh nur zum Braten genommen habe ist das nie aufgefallen. Fürs folgende Riff hab ich meine Tele ausgepackt und durch den JVM mit Crunch Green gejagt. Als Mikro hängt ein SM 57 drin.

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Die Aufnahme ist bis auf eine kleine Lautstärkeanhebung nicht nachbearbeitet. Die Nachbarn mußten hierfür nicht weglaufen 😆 .

Okt 242010
 

Eine gute Nachricht (für meine Nachbarn ?): meine Isobox ist endlich fertig. Ich konnte mich endlich mal aufraffen, meine Werkzeuge zum Einsatz zu bringen. Ohne Speaker hat der Spaß neben etwas Schweiß und drei Abende ca. 130€ gekostet.

Isolation Cabinet Ansicht 1

Isolation Cabinet Ansicht 1

Hier mal meine Stückliste:

Holzmaterial:

Sperrholz Seekiefer 31 mm

4x 42,1 x 35 x 3,1
4x 45,1 x 35 x 3,1
3x 42 x 39 x 3,1

Quadratische Holzleiste (Kiefer?)

4x 15mm x 15mm x 100mm

Schrauben:

100x 5×70 (Gehäuse)
6x 3×10 (Anschlußplatte)
4x 4,5×40 (Lautsprecher)
8x 4×40 (Führungshölzer)
4x M3 Senkkopf 20mm + Sprenscheibe + Mutter

Elektromaterial:

Anschlussplatte
Klinkenbuchse
XLR Einbaustecker
XLR Buchse
Lautsprecher Celestion 12T75
Kabel 4mm² (weil vorhanden)
Mikrofonkabel
Schwanenhals + Tischflansch
4x Rollen (weil vorhanden)

Sonstiges:

Profilgummidichtung
Acryldichtmasse
Dämmmaterial (müßte das nicht eigentlich Dämpfungsmaterial heissen ?)
Dämmmatte

Die Idee dahinter:

Ich bau zwei identische Boxen, eine mit und eine ohne Boden. Die ohne Boden wird der Deckel, die andere die Lautsprecherbox. Die Lautsprecherplatte ist 2cm versenkt eingebaut. Man könnte noch eine Verkleidung mit Klett anbringen. Dadurch kann die die Lautsprecherbox auch einzeln, vielleicht auf auf Probe oder Bühne, genutzt werden. Die Maßte orientieren sich an dem Volumen, das ein einzelner Speaker in einer 1960 zur Verfügung hat. Vom Speaker bis zur Wand sollten es 4cm (Speaker 31cm + 2x4cm macht 39) sein, damit noch genug Platz für Dämmung da ist. Da ich das Ding unter meinen Schreibtisch schieben will (Unterkante 80cm) hab ich als Gesammthöhe 70cm gewählt. Da reicht der Abstand noch für ein paar kleine Rollen. 31mm Materialstärke haben mehere Effekte: es ist steif und schwer, dadurch dämmt es gut. Und man kann ohne Probleme noch Griffmulden reinfräsen.

Isolation Cabinet Übersicht

Isolation Cabinet Übersicht

Zum Bau:

Vorab: Torx ist mein bester Freund, da bekommt man die Kraft Vernünftig auf die Schraube. Kreuzschlitz tuh ich mir nicht mehr an.
Die Öffnungen für Lautsprecher und Anschlußplatter habe ich mit Stichsäge in die jeweiligen Bretter hineingeschnitten, danach gehts ans Zusammenschrauben. Die am jeweiligen Arbeitsschritt beteiligten Platten habe ich mit Schraubzwingen fixiert, mit 3,5mm vorgebohrt und dann zusammengeschraubt. Nach dieser Schrauborgie kam die Oberfräse zum Einsatz. Alle außen liegenden Ecken wurden rundgefräßt, der Deckel bekam seine Griffmulden. Jetzt noch mit Acryldichtmasse die Gehäuse abdichten. Noch ein Loch für das Mikrofonkabel, Tischflansch anschrauben, Anschlußplatte fertigmachen, löten und festschrauben, Dämmmaterial in die Box, Lautsprecher rein und fertig.

Isolation Cabinet Ansicht 2

Isolation Cabinet Ansicht 2

Nun die schlechte Nachricht (für mich 🙁 ). Der Speaker ist nicht in Ordnung, das ist mir beim Clean spielen aufgefallen. Er rasselt. Auch im ausgebauten Zustand. Da werd ich meinen Händler besuchen müssen. Wenn dann mal alles in Ordnung ist werde ich auch Aufnahmen reinstellen.

Apr 302010
 

Mein Händler hat mir noch zwei weitere Röhren in die Hand gedrückt: eine TAD und eine weitere Marshall. Letztere hat sich leider als defekt herausgestellt. Ich hatte Zwischendurch mal nur die V1 getauscht, das hat zu den vorhergehenden Samples scheinbar keinen Unterschied gemacht. Daher tausche ich hier nur noch die V1.

Marshall und TAD ECC83

Marshall und TAD ECC83

Da ich meine Nachbarn nicht weiter strapazieren wollte habe ich die folgenden Aufnahmen per Lineout gemacht, restliches Equipment wie vor. Die Klangregelung am Marshall steht in neutraler Stellung, OD1 Orange mit Gain auf 4. Auch die Mesa tritt wieder mit an, ein Vergleich mit den vorhergehenden Samples ist sonst wegen dem anderen Aufnahmeweg nicht möglich.

Marshall Werksröhre:

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TAD Röhre:

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Mesa Boogie Röhre:

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Morgen hör ich hier wieder rein, mir rauscht die Birne 😉

Apr 252010
 

Über Höhen kann man sich beim JVM nicht beschweren. Wer da was anderes erzählt hat einen kaputten erwischt. Aber es beschleicht mich das Gefühl, das es besseres als die Röhren ab Werk gibt. Der freundliche Händler um die Ecke war so nett, mir einen 3er Satz Meas Boogie Röhren in die Hand zu drücken.

Marshall und Mesa Röhren

Marshall und Mesa Röhren

Ich hab direkt V1, V2 und V3 getauscht. Die Aufnahmen liefen über eine 1960AV, Tonebone SC450 und TC24D. Als Gitarre hab ich meine altgediente Ibanez PF-160 benutzt. Das ganze bei relativ moderater Lautstärke mit Rücksicht auf die Nachbarn. Leider hab ich noch kein Equipment für Reamping, so kann der Vergleich nicht 100% werden. Beide Aufnahmen sind mit neutralen EQ in der Aufnahmekette, keine Effekte. Die Ibanez ist nicht gerade einstreuungsarm, und der Platz vor dem Computer ist alles andere als optimal. Wenn Ruhe ist, hab ich das Poti an der Gitarre zugedreht.

Ampeinstellungen:

OD1 Orange

OD1 Orange

Aufnahme A:

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Aufnahme B:

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Nach dem ganzen Gerödel hier hör ich kaum noch Unterschiede. Was ist nu was ? Was gefällt besser ?

Apr 142010
 

Spielen ohne Band läßt bisweilen einiges vor die Hunde gehen, vor allen Dingen wenn man nur so vor sich hin dudelt. Und mein Rythmusgefühl hat darunter gelitten. Eine Drummachine muss her. Wie gut, das es freie Software gibt, die einem weiterhelfen kann.

Für einfache Sachen ist Hammerhead geeignet.  Allerdings ist der Sound für mich nicht so der Brüller, es erinnert mich an Techno. Und wenns ein bischen mehr sein soll ist da schon Schluss.

Ebenfalls frei verfügbar ist Hydrogen. Es kommt mit seinen Standardsounds meinen Vorstellungen entgegen. Und es eignet sich für anspruchsvollere Betaktung. Man kann mehere Pattern erstellen und beliebig hintereinander anreihen. Ohne Blick in die Hilfe ist es für mich intuitiv bedienbar. Da macht es auch nichts, das die eingebaute Hilfe nicht hilfreich ist. Bei meiner Installation scheint dort der größte Teil der Texte zu fehlen. Ich habe ein Bluesschema zusammengeklickt: Blues 12x 90BPM. Das ganz hört sich dann so an:

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Na denn kann das Trainieren weiter gehen. Keep rockin.

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